„blinken bat“

Exkursionen sind oft rein akustische Erlebnisse – aus einem Empfänger sind die Ortungsrufe der Fledermäuse zu hören, aber bei fortgeschrittener Dunkelheit oder in einem Wald mit dunklem Hintergrund sind die Fledermäuse nicht zu sehen. Räumliche Eindrücke bekommt man ebenfalls nicht, da ja alles nur aus einem Lautsprecher zu hören ist.

Ich wollte immer schon mal die Fledermäuse bzw. deren Bewegungen sichtbarer machen. Als Tony (Las Vegas,NV) diesen Sommer zu Besuch war, haben wir uns über das Thema unterhalten und ich habe von meinen Ideen erzählt. Tony fing gleich an, Schaltpläne zu zeichnen und wir haben dann ein paar Bauteile zusammengesteckt und nach einigen Tests einen Prototyp gelötet. Der Test verlief erfolgreich und so entstand ein erstes Set von „blinken bats“ (ein deutsch-englischer Name für eine deutsch-amerikanische Zusammenarbeit). Das Gerät basiert auf dem Teilerempfänger, den Tony entwickelt hat und wurde um LEDs und einen PIC-Prozessor zur Steuerung erweitert. Bei einem Überflug leuchten die LEDs auf und gehen langsam wieder aus.

Hier die „blinken bats“ in Aktion:

Inzwischen hat Tony auch eine Platine entworfen, so dass ein recht nachbausicherer Bausatz entstanden ist – hier ein Bild (ohne Gehäuse):

blinkenbat2

In einem gemeinsamen Workshop in Bad Segeberg haben wir 2015 schon einige Dutzend Geräte aufgebaut. Es sind noch einige Bausätze verfügbar (28 Euro für ein komplettes Kit), bei Interesse bitte per Email nachfragen…

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.