GPS-basierte Kartierung

Idee: Mit möglichst geringem Zeitaufwand sollen Detektorbeobachtungen in einem Gebiet auf einer Karte dargestellt werden. Die Nachbearbeitung der Daten soll weitestgehend automatisiert ablaufen und die Materialkosten sollten auch möglichst niedrig sein, damit sich viele Beobachter ausstatten lassen.

Umsetzung: eine Software für einen schon lange obsoleten (aber immer noch gut funktionierenden) Palm PDA erlaubt die Eingabe der Beobachtung über einen einzelnen Tastendruck. Währenddessen läuft ein GPS-Empfänger mit und schreibt ein sogenanntes Tracklog, das später von der Auswertungssoftware für die Ortsbestimmung herangezogen wird. Die Auswertung erfolgt nachträglich auf einem PC. Die Daten aus Palm und GPS-Gerät werden ausgelesen und eine Software interpoliert aus den Daten des Tracklogs die Koordinaten zu den aufgezeichneten Fledermaus-Beobachtungen. Die Ausgabe erfolgt derzeit im KML-Format für Google-Earth, d.h. Kartenmaterial und Software für die Darstellung sind bereits vorhanden.

<Placemark>
<name>pnat</name>
<description>fp, 2.4.11 18:26:23, hunt, 1</description>
<Point><coordinates>10.0659890379757, 54.3437119759619</coordinates>
</Point></Placemark>
<Placemark>
<name>ppip</name>
<description>fp, 2.4.11 18:27:19, hunt, 1</description>
<Point><coordinates>10.0678700208664, 54.3447950016707</coordinates>
</Point></Placemark>

Ausschnitt aus einer KML-Datei

Darstellung auf der Karte

die Palm-Anwendung – alles mit einem Tastendruck erreichbar

Palm-Software: otl-palm.zip

Windows-Software mit Beispieldaten: otl-windows.zip

  • otl-demo.txt – Demodaten (von Palm auf PC übertragen)
  • demo.gpx – dazugehöriger Track aus GPS-Empfänger
  • parsegpx.rb – Konvertierungsprogramm (ruby)
  • parsegpx.exe – direkt ausführbares Konvertierungsprogramm
  • demo.kml – resultierende KML-Datei

Aufruf: parsegpx.exe -o otl-demo.txt -t demo.gpx -k demo.kml

Ohne eine Installation von Google Maps kann die KML-Datei z.B. mit Hilfe folgender Seite betrachtet werden: http://display-kml.appspot.com/

Update: Jetzt geht es auch mit Open Street Map – die Vorteile sind hier, dass man auf der eigenen Webseite eine interaktive Karte anbieten kann und die Open Street Maps frei verwendet werden dürfen. Beispiel: OSM-Karte

 

 

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